Hallo Internet

Vom 09.02.2010 und leider noch kein Kommentar! :(

Ich glaube mein komatöser World-Wide-Web-Winterschlaf ist vorbei. Es recken sich leise Lebensgeister. Ein länger vermisstes Gleichgewicht zwischen beruflichem und privatem Leben scheint sich einzustellen. Ich gehe ins Netz. Juhu!

Hallo Internet,

ich hab mir irgendwie schon gedacht, dass Du noch da sein würdest. Dass Du unerbittlich weiterhin jeden Tag mehr oder minder wichtige Neuigkeiten ausspuckst. Auch wenn ich Dir nicht dabei zusehe. Aber macht ja nix. Es gibt ja noch genug andere Menschen die Du in den Wahnsinn treiben kannst. Die mich vertreten haben bei der ständigen Suche nach DER neuen Info, die man als erster mitkriegt. Ich hab in der Zwischenzeit meiner neuen Leidenschaft gefrönt, Arbeiten. Ja, ich benutze Leidenschaft und frönen absichtlich in einem Satz mit Arbeiten, man soll sich ja Positivverknüpfungen zulegen. (Ich kann ja dann berichten ob das tatsächlich was bringt…)

Mittlerweile ist das alte Jahr verflogen, Weihnachten war da auch irgendwo noch dazwischengequetscht. Aber auch das hast Du alles alleine hingekriegt. Gibt es eigentlich eine Aufstellung wieviele Menschen sich an Heiligabend so, sagen wir durch YouTube klicken? Würd mich mal interessieren. Ich hatte an Heiligabend jedenfalls Besseres zu tun. Ach, hast Du nicht gemerkt? Hätte mich auch überrascht.

Jetzt sind wir jedenfalls wieder vereint. Freuste Dir och so wie ick mir? Ich nehm das als ‘Ja’ wenn Du nix sagst. Es sollen ja schon Menschen vor ihrem Computer verhungert sein beim Warten auf Reaktionen. Gut, ist auch ein langer Weg durch dieses Weltweite Netz. Hab ich gehört.

verwaist.

Vom 31.10.2009 und leider noch kein Kommentar! :(

verwaist.

ist dieser arme blog.

doch jetzt bin ich ja zürock. (<- das ist künstlerische Freiheit also hör auf zu meckern!)

Oskar wählen

Vom 27.09.2009 und leider noch kein Kommentar! :(

Nur ein kleines Anekdötchen am Rande, das mir schon seit ein paar Tagen im Köpfchen rumspukt. Natürlich wahr.

Während sich die Linke hier in Hessen bemüht Ihre Wahlparolen à la ‘Raus aus Afganistan!’ und ‘Gegen die Rente mit 67!’ oder ‘Konsequent sozial!’ auf ihre Plakate zu bannen, beschränkt sie sich, wie ich bei einem Heimaturlaub letzte Woche feststellen konnte, im Saarland auf das Wesentliche:

“Oskar wählen!”

PS: Ich bin so gespannt auf heute Abend!

Schlaflosigkeit…

Vom 08.09.2009 und erst ein Kommentar!

…macht den Tag zur Nacht. Oder war es umgekehrt?

Wussten Sie, dass es die “International Classification of Sleep Disorders” gibt? Hierin unterscheidet der Fachmann die verschiedenen Arten der Schlafstörung. Der Laie beschreibt das etwa so:

Wenn die Dunkelheit keine Ruhe, sondern Unruhe bringt. Wenn Dein Körper nicht dazu kommt sich zu erholen, weil Dein Hirn meint auf Höchstleistung umschalten zu müssen und Dich in Überschallgeschwindigkeit mit 1000 Gedanken auf einmal überschüttet. Natürlich nur in Fetzen. Und in wilkürlicher Reihenfolge. Zusammenhänge werden sowieso überbewertet.

‘2:34 Uhr’

‘Hm, früher fing ich bei sowas immer an zu rechnen: Du musst um 7 aufstehen, also wenn Du jetzt schön abschaltest und schläfst, dann hast Du noch 4 1/2 Stunden gesunden erholsamen Schlafs. (Und jetzt der Teil mit der Selbstsuggestion…) Das reicht doch um ausgeschlafen zu sein und den Tag durchzuhalten! Prima, dann wär das ja geklärt. Gute Nacht.’

‘I got a feeling that tonight’s gonna be a good night’

‘Was könnte ich bei dem Nachtisch eigentlich verbessern?’ Sie müssen wissen, der ist zu flüssig geworden, obwohl ich alles genau nach Rezept gemacht habe! ‘Weniger Schokolade auf jeden Fall, das war einfach schon zu süß! Aber das ändert natürlich nichts an der Konsistenz. Hmm.’ Überhaupt haben die Rezepte in diesem Buch Schwächen! Sollten Sie vielleicht wissen bevor Sie etwas daraus nachkochen…

‘Ja früher, heute brauch ich nicht zu rechnen. Schlaf ich eben einfach morgen ne Stunde länger. Aber das hat gestern auch nicht geklappt. Naja, mal abwarten…’

‘Vielleicht schon mal die ToDo-Liste für morgen in die richtige Reihenfolge bringen. Erst mal durch Küche und Wohnzimmer wirbeln und einkaufen. Dann ist das schon mal erledigt und der Rest des Tages davon befreit.’

‘Tonight’s gonna be a good good night. – Wieso eigentlich ausgerechnet dieses Lied, he?’ Ist das bei Ihnen eigentlich auch immer so? Jedes Mal wenn ich in die Notlage komme wirre Gedankenströme zu sortieren ist ein Song dabei. Und natürlich ist es immer einer bei dem mir bestimmte Textstellen fehlen, so dass ich meine Aufgabe niemals richtig erfüllen KANN! Naja…

‘Dann die Post fertigmachen und die Artikel für Ebay vorbereiten. Dazu brauch ich die Kamera. Muss ich ihn morgen früh dran erinnern, dass er sie mir da lässt. Wichtig! Und die Einladungen für die Party vorbereiten.’

‘Mazel tov!’

‘Wie schön er schläft! – Beneidenswert…’

‘Vielleicht hilft ja was Trinken. Dann gehts mir vielleicht wie Sonntagnachmittag nach dem Kakao bei Starbucks, da hatte ich das Gefühl ich müsste mich sofort auf ein mindestens bettähnliches Möbelstück fallen lassen. Das würde aber erstmal Aufstehen bedeuten. Nee, dann bin ich ja erst richtig wach…’

‘Ich hab ein schlechtes Gewissen. Es schleicht sich so von hinten an ohne dass man es merkt und jetzt mitten in der Nacht streckt es mir seine hässliche Fratze ins Gesicht! Na toll. Ausgerechnet jetzt.’

‘Go out and smash it, like oh my god’

‘Es ist aber auch viel zu heiß hier. Mal die Decke weg tun…’

“UAAAH!” – Mein Nachbar. ‘Wieso ist der so spät noch wach? Muss doch morgen arbeiten. Oder Moment, hoffentlich machen die nicht woran ich grade denken musste. Ich will doch schlafen. Ja. Ich bin echt müde.’

‘And then we do it again. And do it, and do it, and do it.’

‘Hach, jetzt haben wir heute doch vergessen den Termin für die Party endgültig festzulegen. Das sollte in die ToDo-Liste für morgen mit aufgenommen werden. Die Zeit fängt langsam an zu drängen.’

‘Insomnia – da gibts ein Video auf YouTube drüber. Ha, ich könnt jetzt auch eins drehen!’

‘Ich hätte Oma gestern noch anrufen sollen. Und den Geburtstag von Jan hab ich auch vergessen. Und mit Caro will ich auch schon ganz lange telefonieren. Vielleicht würde mich diese Fratze nicht so anstarren wenn ich’s getan hätte.’

‘SCHLAF JETZT! – Klappt nicht…’

‘Do it and do it, and do it, and do it…’

‘Ich könnt ja tatsächlich aufstehen. Aber bestimmt würde ich ihn bloss wecken. Da hat auch niemand was von wenn wir beide schlaflos hier rumliegen.’

‘Gott ist das kalt. Wo ist meine Decke?’

‘Außerdem was mach ich dann? Vorm Rechner rumsitzen und Zeit totschlagen, nee…’

‘Der Nachtisch. Ich könnte ja das nächste Mal den Pudding einfach normal kochen, wie jeder Pudding kocht. Oder, ha, das wär es doch, die Schokolade wird nicht in der Milch geschmolzen, sondern in der Sahne wie Oma das immer gemacht hat. Da weiß ich wenigstens dass es funktioniert. – Sie hat das doch so gemacht, oder?’

‘do it, ‘n do it, ‘n do it, ‘n do it, ‘n do it, ‘n do it, ‘n do it, do it, do it’

‘Moment, war da nicht eben ein sinnvoller Gedanke dabei? Einer den ich mir für morgen merken sollte…  Black Eyed Peas… zurück, zurück, der Nachbar…

Ach ja, Blogeintrag über Schlaflosigkeit verfassen.’